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Warum Anleger unbedingt den Zinseszinseffekt kennen sollten

Warum Anleger unbedingt den Zinseszinseffekt kennen sollten

Die Kraft des Zinseszinses

Auf die Frage, was die stärkste Kraft im Universum sei antwortete Albert Einstein einst: „Das ist der Zinseszins.“ Welche ungeahnten Kräfte verbergen sich also hinter dem Zinseszins? Der herkömmliche Zins dürfte landläufig bekannt sein. Sparer verleihen ihr Geld und erhalten für diesen Konsumverzicht als Belohnung etwas mehr Geld zurück. Der Differenzbetrag zur ursprünglich getätigten Einlage ist der Zins. Der Zinseszinseffekt kommt erst bei der zweiten Verzinsung zum Tragen. Er bezieht sich damit auf bereits verzinstes Kapital. Das Basis, auf die der jeweilige Zins bezahlt wird, steigt somit jährlich an.

Ein kleines Rechenbeispiel

Wer beispielsweise 100 Euro verleiht und dafür zwei Prozent Zins erhält, kommt nach einem Jahr auf 102 Euro. Im zweiten Jahr erhält er wieder zwei Prozent. Die Basis bezieht sich aber nicht mehr auf die ursprünglichen 100 Euro, der Zins wirkt nun auf eine Summe von 102 Euro. Nach einem weiteren Jahr steht die Uhr bei 104,04 Euro. Am Ende von Jahr drei stehen 106,12 Euro. Zwölf Cent gehen also auf das Konto des Zinseszinseffekts. Das mag übersichtlich aussehen, der Effekt wird jedoch über die Jahre immer stärker.

Anleger können dank Zinseszinsen mit einem höheren Endvermögen rechnen. Oder anders betrachtet: Das gleiche Sparziel lässt sich so früher erreichen. Dank des Zinseszinseffekts würde sich das Vermögen im Beispielfall (ohne Betrachtung der Inflation) nach 35 Jahren verdoppeln. Würde sich die jährliche Verzinsung lediglich auf die anfangs eingezahlten 100 Euro beziehen, so verdoppelt sich das Kapital erst nach genau 50 Jahren.

Zinseszinseffekt am Aktienmarkt

Mathematisch betrachtet handelt es sich beim Zinseszins um ein exponentielles Wachstum. Ein solches Wachstum ist für den Menschen kaum nachvollziehbar. Für das immer stärker anziehende Wachstum fehlen uns die Antennen. Das zeigt ein Beispiel des Börsenmaklers Dirk Müller, auch bekannt als „Mister-Dax“. Es verdeutlicht den Unterschied zwischen Zins und Zinseszins. Die Frage lautet: Was wäre passiert, wenn Joseph für Jesus vor 2.000 Jahren einen Euro-Cent zu fünf Prozent Zinsen angelegt hätte? Mit Zinseszinsen wäre heute ein Vermögen entstanden, das für 195 Millionen Weltkugeln aus purem Gold reichen würde. Ohne Zinseszinsen wäre nicht einmal eine Kugel Eis drin, es wäre gerade einmal ein Euro daraus geworden.

Klar ist damit: Die Laufzeit ist ein wesentlicher Treiber dieses kraftvollen Effekts. Natürlich ist im historischen Beispiel die gewählte Laufzeit rein fiktiv. Anleger sollten gewiss eher in Jahrzehnten denken. Hierbei ist die Zinshöhe ein weiterer wesentlicher Treiber. Gerade bei Renditen, die am Aktienmarkt langfristig möglich sind, kann der Effekt seine Wirkung entfalten. Sehen wir uns hierzu das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts an. Demnach hätten Anleger zwischen 1968 und 2018 eine jährliche Rendite von sieben Prozent erwirtschaftet. Wie lang braucht es bei einer siebenprozentigen Verzinsung bis zur ersten Verdopplung? Antwort: Gut zehn Jahre. Nach 20 Jahren und ein paar Monaten hat sich das Vermögen schon vervierfacht. Nach 50 Jahren wären aus den anfänglichen 100 Euro beinahe 3.000 Euro geworden. Das entspricht einer Verdreißigfachung. Gäbe es 50 Jahre lang lediglich sieben Prozent auf die anfangs 100 Euro, sähe die Rechnung wesentlich nüchterner aus. Es gäbe also jedes Jahr sieben Euro. Am Ende stünden magere 450 Euro auf dem Auszug.

Langfristig breit in Aktien investieren

Die beste Möglichkeit, ein Vermögen aufzubauen ist also, den Zinseszinseffekt über einen möglichst langen Zeitraum für sich arbeiten zu lassen. Wer dabei breit gestreut über die Weltmärkte investiert, wie das mit VTB Invest der Fall ist, dessen bester

Verbündeter ist der Faktor Zeit. In der Rückschau zeigt sich, dass Jahresrenditen von sechs bis sieben Prozent durchaus zu erwarten sind. Bei solch langfristigen Betrachtungen sei jedoch fairerweise auf die Inflation hingewiesen. Diese lag zwischen 1979 und 2018 bei durchschnittlich 2,2 Prozent im Jahr. Mit welchem Ergebnis ist damit bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro langfristig am Aktienmarkt zu rechnen? Nehmen wir hierzu an, die Aktienrendite bleibt bei sieben Prozent im Mittel und die Teuerungsrate pendelt sich bei 2,2 Prozent ein. Die reale Rendite sinkt damit auf 4,8 Prozent.

Aus 10.000 Euro würden bei dieser Betrachtung nach zehn Jahren nach heutiger Kaufkraft knapp 16.000 Euro. Nach 30 Jahren wären es schon mehr 40.800 Euro nach Abzug der Teuerung. Bei einer Anlage über 50 Jahre erwächst ein reales Vermögen von gut 65.000 Euro. Diese Zahlen gelten wohlgemerkt nach Abzug der angenommen durchschnittlichen Inflation von 2,2 Prozent. Nominal fallen die Endbeträge noch deutlich höher aus.

Mit VTB Invest vom Zinseszins profitieren

Wer langfristig den Zinseszins für sich arbeiten lassen möchte, sollte konsequent in renditeträchtige Anlageklassen investieren. In erster Linie ist hierbei die Aktie zu nennen. Wichtig dabei ist aber eine breite Streuung. Doch keine Angst: Sie müssen sich nicht täglich mit vermeintlich schnöden Finanznachrichten beschäftigen. Mit einem digitalen Vermögensverwalter wie VTB Invest investieren Sie gemäß Ihrer Risikoneigung weltweit in Aktien und Anleihen – der Zinseszins kann kommen.

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